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Die Projekträume

Stupid as a Painter, Niek Hendrix – 25.8.-16.9.2017

Stupid as a Painter

 

Niek Hendrix

 

 

A Study of a Window (Detail), Oil and pencil on panel, 2017

 

Eröffnung: 25 AUG 2017, 19 Uhr

26.08. bis 16.09.2017

Fr & Sa, 14h 18h

und nach Vereinbarung

 

 

Heute verbringen wir immer mehr Zeit vor Bildschirmen, die unsere Sicht auf die Welt gestalten. Wir werden von Tausenden von Bildern bombardiert, wir haben keine andere Wahl, als mit ihnen irgendwieWeise umzugehen. Wie wir Bilder und ihre Machtstrukturen betrachten und verstehen, könnte uns ein tieferes Verständnis unserer Welt geben.

Im ersten Lehrbuch über die Malerei (De Pictura (1435) von Leon Battista Alberti) wurden die Maler angewiesen, den Rahmen des Gemäldes als Fenster zu betrachten. Durch diese singulären Rahmen haben wir einen Blick auf unseren Zustand des Seins, unsere Geschichte und damit unser Verständnis unserer Welt.

Dieses perspektivische Paradigma herrschte auch noch im Zeitalter der aufkommenden Technologie von Fotografie und Kino – solange bis der Computerbildschirm auftauchte. Nun existieren mehrere „Fenster" nebeneinander und überlappen sich, die traditionelle singuläre Perspektive scheint ihr Ende erreicht zu haben und ein neuer divergierender Modus tritt an ihre Stelle.

Durch die Kombination von Bildern aus verschiedenen Quellen durch Raum und Zeit und die Reduktion der Bilder auf Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß entsteht eine neue Perspektive. Wenn wir zwischen den Zeilen lesen und eine laterale Denkweise entwickeln. Dies kann uns ein tieferes Verständnis für unser eigenes Seins und des Anderen geben.

 

Niek Hendrix lebt und arbeitet in Maastricht (Niederlande). Er besuchte die Jan van Eyck-Akademie (2014-2015). Er wurde mehrfach für den „Royal Painting Award“ nominiert und 2013 für den „Prix de Rome“. Neben von seiner als künstlerischen Tätigkeit schreibt er über zeitgenössische Kunst und ist der Gründer des webzines Lost Painters. In der Vergangenheit initiierte er die Kunstinitiative Park (Tilburg, Niederlande) und kuratiert an verschiedenen Orten.

 

 

« TAIWAN VIDEA » 2017 Selection – 16.-20.8.2017

«TAIWAN VIDEA» 2017 Selection

 

The Taiwanese Avant-garde Video Screening Project

Kurator: Yunnia Yang

 

Still aus "Tough Town", Chang Huei-Ming

 

Eröffnung: 16 AUG 2017, 19 Uhr / Curator's talk 20 Uhr

Screenings: 19 + 20 AUG, 14 – 18 Uhr

Press Play and Record, EC Davies – 8.7.-22.7.2017

Press Play und Record

 

EC Davies

Mixed media Installation

 

EC DAVIES, video still from animation piece called Follow My Leader (6')

 

 

 

Eröffnung: 7.7.2017, 19 Uhr

 

8.7.-22.7.2017

samstags 14 - 18 Uhr  und nach Vereinbarung.

 

 

 

„Press Play und Record“ vereint Reihe von Arbeiten – darunter Live-Events, Videos, Animationen, Sound-Werke und Textilarbeiten –, die EC Davies in den letzten drei Jahren geschaffen hat. Die Arbeiten entwickeln Aspekte ihrer Kooperationen mit Chören in Berlin und Nordost-England. Davies tauschte individuelle Liedtexte gegen Geschenke aus, um damit dann weitere Ereignisse und Aktionen zu produzieren. Die Texte und die ausgetauschten ‚Dinge’, so auch Sprachaufnahmen, wurden in Live-Events und neuen Arbeiten verarbeitet, die 2017 in Großbritannien und Berlin ausgestellt werden.

 

EC Davies ist eine britische Videoinstallationskünstlerin, die mit Ton, Animation, Druck, Textilien und Performance arbeitet. Davies zerschneidet Worte, Texte, Musik, Bewegung und Gegenstände und setzt sie neu zusammen, um damit verschiedene Arten emotionaler Reaktionen aufzuzeigen. Glücks-Cookie-Meldungen auf Textilien und einzelne in Musik verwandelte Wörter – was einmal vertraut war, wird neu gerahmt und dabei das Fließen von Prozess und Interpretationerfasst.

Davies hat mit Musikern, Architekten, Nanotechnologen, kunstpädagogischen Einrichtungen bei einer Vielzahl von Projekten zusammengearbeitet, die sich an der Grenze von Architektur, Urbanismus und Kunst als Erlebnis für alle bewegten. 

Schlamm, Ulu Braun – 29.04.-19.05.2017

Wetlands, Sketch1, Ulu Braun 2016

Schlamm

Ulu Braun

 

Mixed Media Installation

 

29.04.-19.05.2017

Sa, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

 

Vernissage: 28.04.2017, 19 Uhr

 

 

 

"Unterwegs sah er einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. [...] Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihm dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! [...] Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen." (Johannes, 9)

 

 

Eigens für die Ausstellung entstandene Reliefprojektionen, Videokollagen und Skulpturen werden in einer umfassenden Mixed Media Installation zum ersten Mal gezeigt. Die Ausstellung ist der Auftakt eines neuen Arbeitszyklus von Ulu Braun.

Ab dem 28. April wird eine große Schlammlawine die Räumlichkeiten des Projektraumes rosalux in der Weddinger Wriezener Straße überschwemmen und den White Cube in eine psychogrammatische Höhle verwandeln, in der das unstillbare Wissen- und Verstehenwollen und das blinde Gesetz des "Business as usual" neutralisiert werden.

 

 

Ulu Braun (1976) ist ein deutscher bildender Künstler und Filmemacher. Seine Videokollagen und Filme bewegen sich an der Grenze zwischen zeitgenössischer Kunst und Autorenfilm. Letzte Ausstellungen: Welcome to the Jungle, KW Institute for Contemporary Art, Berlin; 12x12, Ulu Braun, Berlinische Galerie, Berlin 2015; Vidéo-collages, Prospectif Cinéma, Centre Pompidou, Paris 2016 Preise: Deutscher Kurzfilmpreis in Gold 2013; Berlin Art Prize 2014

Correspondences – 31.03.-21.04.2017

Sérgio Leitão "How this is different from Westphalia (Q I [1])", 2016, photo: António Alves

Correspondences

 

Mixed Media Installation

 

Kurator: Eduarda Neves

Künstler: Amarante Abramovici, Covadonga Barreiro, João Vasco Paiva, Sérgio Leitão, Tânia Dinis

 

31.03. bis 21.04.2017

Mi-Sa, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

Vernissage: 31.03.2017, 19 Uhr

 

Öffnungszeiten Koloniewochenende

Freitag, 31.03.: 19 – 22 Uhr

Samstag, 01.04.: 14 – 18 Uhr

Sonntag, 02.04.: 14 – 18 Uhr

 

 

unterstützt durch             

Die Zunge an den Gaumen nähen, Gustavo Sumpta – 25.02.-25.03.2017

Die Zunge an den Gaumen nähen / Coser a Língua ao Céu-da-Boca

 

Gustavo Sumpta

 

 

Performance am 18. März 2017 um 19.30 Uhr

 

Rauminstallation und Performance

 

 

Eröffnung: Freitag, 24.02.2017, 19-22 Uhr

 

 

25.02. bis 25.03.2017

Fr & Sa, 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

 

 

 

Koloniewochenende:

Freitag, 24.02.: 19-22 Uhr

Samstag, 25.02.: 14-18 Uhr

Sonntag, 26.02.: 14-18 Uhr

 

Out of the lines – 20.01.-10.02.2017

Out of the lines

 

Florian Japp, Alexander Klenz, Kata Unger

Zeichnungen und Skulpturen

 

 

Eröffnung: 20. Januar 2017, 19 Uhr

 

20.01.-10.02.2017, Mi-Sa 14-18 Uhr

 

The Act of Painting – 25.11.-10.12.2016

The Act of Painting (Being the Universe)

eine Ausstellung von TAOP, kuratiert von Raymond Cuijpers

 

Charlotte Warsen, Ludwig, 160x140cm, Öl, Acryllack auf Nessel, 2013 ©Valerie Schmidt

 

 

Eröffnung: 25. November 2016, 19 Uhr

 

26. November - 10. Dezember 2016

Fr + Sa, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

 

Künstler:

Raymond Cuijpers (NL, 1973, lebt und arbeitet in Amsterdam)

Jeroen Hofhuizen (NL, 1968, lebt und arbeitet in Maastricht) Andre Kruysen (NL, 1968, lebt und arbeitet in Den Haag) Marie van Vollenhoven (NL, 1983, lebt und arbeitet in Maastricht)

Charlotte Warsen (D, 1984, lebt und arbeitet in Berlin)

 

 

TAOP (The Act of Painting) ist ein 2011 von Raymond Cuijpers und Jeroen Hofhuizen gegründetes internationales Künstlerkollektiv, dessen Ziel es ist, die abstrakte Malerei neu zu positionieren in Zeiten großer Fortschritte in der Quantenmechanik und schneller technologischer Entwicklungen, welche extremen Einfluss auf das kollektive Gedächtnis haben. TAOP organisiert zu diesem Zweck Ausstellungen, Diskussionsrunden, Performances und Anderes überall auf der Welt. In Enschede, Eindhoven, Nagoya, Tokio und Berlin wurden bereits Projekte durchgeführt und neue sind in Stockholm und Amsterdam geplant. In den entsprechenden Städten werden fortwährend lokale Künstler, Schreiber, Denker, Kuratoren und Kritiker für die Zusammenarbeit gesucht. Die Besetzung der Gruppe verändert sich mit jeder neuen Ausstellung. Der Produktionsprozess wie auch die Wahrnehmung von Raum und des Moments sind sichtbarer und integraler Bestandteil des Kontextes der Arbeiten, die Grundsätze von TAOP bleiben dabei aber unveränderbar.

Mi casa es su casa. Moderno, El Arte De Vivir, Kandor13 – 28.10.-20.11.2016

MI CASA ES SU CASA. MODERNO, EL ARTE DE VIVIR

Caught in the influence from Josef Albers to Cecilia Vicuña

 

Cecilia Vicuña for “Mi casa es su casa”. Moderno, El Arte De Vivir. Caught in the influence from Josef Albers to Cecilia Vicuña, Video still. 2016

 

 

Ein Kooperationsprojekt zwischen der Künstlerinitiative Kandor13 (New York) und den Berliner Projekträumen „rosalux“ und „OKK“ mit den Künstlern

 

Alejandro Almanza Pereda - Mexico / Javier Arce - Spain / Balam Bartolome - Mexico / Francia y Jacobo Castellano - Spain / Catherine Czacki - USA / Brock Enright - USA / Andrea Galvani - Italy, Mexico, USA / Daria Irincheeva - Russia, USA / Pablo Jansana - Chile, USA / Esperanza Mayobre - Venezuela, USA/ Lars Laumann - Norway / Santiago Reyes Villaveces - Colombia, London / Carolina Saquel - Chile / Angelica Teuta - Colombia / Cecilia Vicuña - Chile, USA

 

www.kandor13.com

 

ORANGE - Isabel Ribeiro und Ângelo Ferreira de Sousa – 30.09.-15.10.2016

Orange, digital edition, IR + AFS, 2016

ORANGE

Mixed Media Installation von Isabel Ribeiro und Ângelo Ferreira de Sousa

 

 

 

Eröffnung: 30. September 2016, 19 Uhr

1.–15. Oktober 2016

Fr & Sa 14-18 Uhr

 

 

Der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf die Farbe der Gefängnisuniformen in den USA, auf die Geisel-Kleidung der Opfer des Daesh und der „Rettungswesten“ der Flüchtlinge, die tagtäglich das Mittelmeer überqueren. „Orange ist die Farbe unserer Zeit.“

 

ISABEL RIBEIRO

Covilhã, Portugal, 1976. Lebt und arbeitet in Porto und Lissabon.

Die Arbeiten der Künstlerin, die seit 2001 ausstellt, beschäftigen sich mit diversen Ängsten der Moderne, die mit dem Scheitern des Individuums in Bezug auf seine Umwelt verbunden sind: die individuelle und kollektive Krise, der Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft, Wandlungen des Raumes, Kräfte der Veränderung, das ständige Scheitern der Kräfte der Veränderung, die Dilemmas und die Langlebigkeit der Gemeinschaft, Depression, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit und Langeweile. Isabel Ribeiro hat zwei Projekträume in Porto mitgegründet, den Salão Olímpico und Projecto Apêndice.

isabel-ribeiro.blogspot.com

 

ÂNGELO FERREIRA DE SOUSA

Porto, Portugal, 1975, lebt und arbeitet in Paris, Barcelona und Porto.

Studium der bildenden Kunst. Ausstellungen, raum-spezifische Installationen, Videos und Performances mit Schwerpunkt auf sozio-politische Themen. Verfolgte Leitfäden: direkte Aktion, visuelle Poesie, technische Reproduzierbarkeit, die groß angelegte öffentliche Interventionen ermöglicht, Performances im öffentlichen Raum (oft mit versteckter Kamera aufgenommen), Zusammenarbeit mit andere(n) KünstlerInn(en), Kreidezeichnung, etc. Schnelle und flüchtige Handlungen, die einen Raum eröffnen, in dem das Künstlerische und das Politische Teil desselben Produktions- und Kommunikationsmechanismus sind. Ferreira de Sousa war Gründungsmitglied des Projektraumes Caldeira 213 in Porto. Künstlerresidenzen in Hangar (Barcelona), Triangle (Marseille), DuendeStudios (Rotterdam) und The Window (Paris).

www.angeloferreiradesousa.net

MOST WANTED – Hier finden Sie das Glück, Johanna Smiatek – 27.08.-18.09.2016

© Johanna Smiatek, still #4, modified still image, 2016

MOST WANTED – Hier finden Sie das Glück

 

 

Installation mit vergänglichen und bewegten Objekten, Zeichnungen und Collagen von Johanna Smiatek

 

 

Die Künstlerin zeigt in der Ausstellung MOST WANTED verschiedene Formen der „Glückssuche“ und Versprechungen aus den Medien, dem Internet und der Werbung. Glück, nicht als realer Zustand, sondern als virtuelles „Konsumgut“. Im Zentrum der Ausstellung steht die „Love-Machine“, eine Installation, die jedem Besucher einen kurzen Moment des Glücks beschert.

 

Über die Künstlerin:

Johanna Smiatek *1967 Hannover (Deutschland), lebt und arbeitet in Berlin (Deutschland) Als kritische Beobachterin der Mechanismen der Gesellschaft, ihrer Medien und Mittel schaut Johanna Smiatek hinter die „Kulissen“ und hinterfragt hierbei Ansichten, die in das allgemeine Bewusstsein übergegangen sind. Sie entwickelt ihre eigene „Kommunikationssprache“, um Systeme zu entlarven und offenzulegen. Im Grenzbereich zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen, zwischen Realität und Virtualität, zwischen moderner Technik und menschlicher Gefühlswelt thematisieren und ironisieren ihre Arbeiten Selbstdarstellung, Narzissmus, Mode, Glamour und andere Vorlieben. Ihre künstlerischen Medien umfassen Objekte, interaktive Installationen, sowie Zeichnungen und führen zu dreidimensionalen Rauminstallationen oder installativen Arrangements. Johanna Smiatek nimmt an internationalen kuratierten Ausstellungen teil und stellte in unterschiedlichen Museen aus, wie der Hamburger Kunsthalle, dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck, dem Georg Kolbe Museum Berlin, ROHKUNSTBAU, den Kunstmuseen Heilbronn etc.

 

27.08.-18.09.2016

Freitag/Samstag, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

faceandbook.me: REVOLUTION, Kerstin Weichsel – 30.07.-14.08.2016

FACEANDBOOK.ME

 

REVOLUTION

 

So weich, weicher geht’s nicht. Eine REVOLUTION hat mindestens drei Duftnoten. Ihr Inhalt teilt sich im Idealfall in exakt 25 Dosierungen auf. Semiotische Dokumentation von Kerstin Weichsel.

 

Raumspezifische Installationen

 

30. Juli – 14. August 2016

 

Samstag & Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr & nach Vereinbarung: 0170 246 46 62

 

Die Ausstellung ist Teil von Kerstin Weichsels Kunstkampagne FACEANDBOOK.ME, die sich mit der zwanghaften Anbetung von Mode, Schönheit und unverantwortlichem Konsum auseinandersetzt. Widerstand ist zwecklos, oder?

 

www.faceandbook.me

Zu den Sachen selbst - Elspeth Diederix, Ana Genoves, Mark Hosking, Kirsten Hutsch, Laurens Landeweerd – 24.-26.06.2016

Elspeth Diederix, Transparent still life

Zu den Sachen selbst

Elspeth Diederix (NL), Ana Genovés (ES), Mark Hosking (GB), Kirsten Hutsch (NL), Laurens Landeweerd (NL)

Gastkurator: Kirsten Hutsch

 

 

Eröffnung: Freitag, 24. Juni 2016, 19 Uhr

 

Samstag, 25. Juni / Sonntag, 26. Juni, 14-18 Uhr

 

 

….the constant fluttering around the single flame of vanity is so much the rule and the law that almost nothing is more incomprehensible than how an honest and pure urge for truth could make its appearance among men. They are deeply immersed in illusions and dream images; their eye glides only over the surface of things and sees "forms"; their feeling nowhere lead into truth, but contents itself with the reception of stimuli, playing, as it were, a game of blindman’s buff on the backs of things. (Friedrich Nietzsche, On Truth and Lie in an Extra-Moral Sense)

 

 

 

This exhibition lends its name from a phrase of the philosopher Edmund Husserl (Husserliana vol. XIX/1, 10-1): He claims we need to turn back to the things in themselves. Our awareness has become lulled to sleep. We have become overly used to the moulds in which our perceptions are poured. Our sleeping awareness, our automatic perception of the world, is determined by the way in which our senses have become 'mediated'. They are always pre-replete with the codes of perception that lie hidden in our society's conventions. But sometimes the veil of conventions is lifted and everyday objects lose their sense of familiarity, break down these automatic structures; sometimes they can no longer be approached as passive objects with externally loaded meanings, but have their own agency.

The works selected in this project all attempt to show the everyday object in another context in such a way that the public is invited to consciously see what is there. They deal with the relationship between real life/ life-object and art-object / art-space; works that simultaneously embrace as denial the artistic context. What these artists have in common is that they break through the flow of the mediated consciousness, the mediated perception. Instead they attempt to awaken our awareness over these conventions. As such, they try to reveal the void behind the perceived and the void behind the codified perceptions of the world around us. 

 

displayced - Thomas Behling und Christian Haake – 27.05.-17.06. 2016

Christian Haake , White Elephant, Filmstill, 2011

displayced

Bildobjekte von Thomas Behling und Christian Haake

 

Christian Haakes und Thomas Behlings Bildobjekte konstruieren aus Versatzstücken des kollektiven Gedächtnisses Wirklichkeiten und lassen den Betrachter glauben, all dies eben genau so zu kennen. Dabei ist das Zusammenspiel trivialer Gegenstände, überkommener Bildmotive und technischer Eingriffe so überzeugend arrangiert, dass oft erst im Nachhinein klar wird, wie perfide der Schein sein kann.In den Arbeiten von Christian Haake geht es um die Differenz, die als feiner Riss zwischen den Ebenen von Wirklichkeit, Wahrnehmung und erinnertem Bild verläuft. Behlings Bildobjekte zielen ab auf die oft mit Pathos aufgeladenen, überkommenen Bilderwelten bürgerlicher Wohnstuben, die unsere Sicht auf die Welt mehr unter- als bewusst prägen und oftmals unserem Selbstverständnis widersprechen.Beiden gemein ist die Untersuchung der Bedeutung des Erinnerten.Sie machen den Betrachter zum Komplizen, der sich unversehens mit seinen eigenen Erinnerungen und Wertungen in den Arbeiten verfängt.

 

Christian Haake, geboren in Bremen, studierte Kunstwissenschaft und Philosophie und anschließend Bildende Kunst bei Yuji Takeoka. Er erhielt u. a. ein Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn und den Preis der Hollweg Stiftung. Er war Gastprofessor für Skulptur an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Arbeiten sind im internationalen Rahmen u. a. in Riga, Seoul, Novi Sad, Wien und Baltimore ausgestellt worden.

 

Thomas Behling, 1979 Hannover, studierte von 1999 bis 2001 Bildende Kunst an der HKS Ottersberg und 2001 bis 2006 an der Hochschule für Künste Bremen. 2004 begann er seine Bildobjekte zu entwickeln und 2006 absolvierte er den Meisterschülergrad bei Professor Yuji Takeoka. Internationale Ausstellungen u. a. in Venedig, Basel, Riga, Gdansk, Singapur, Durban, Zagreb. Aktuell lebt und arbeitet er in Berlin. 

 

 

27. Mai-17. Juni 2016

Fr-Sa, 14-18 Uhr u. n. Vereinbarung

Shadow Layers - Lisa Stewart & Cameron Tauschke – 30.04.-21.05.2016

Lisa Stewart, Incubating, Collage on paper, 50 x 70cm, 2013

Shadow Layers

 

Lisa Stewart und Cameron Tauschke

 

 

Eröffnung: 29.4.2016, 19 Uhr

 

30.04.-21.05.2016

Fr-Sa, 13-18 Uhr u.n. V.

 

 

Für die zwei australischen Künstler Lisa Stewart und Cameron Tauschke spielen Collagen und Zeichnungen eine Hauptrolle in ihren kreativen Prozessen. Beide Künstler schaffen Spannungen, welche auf den Wiederzusammenbau von gefundenen und ausgewählten Bildern beruhen, die Auswüchsen ihres Unterbewusstseins folgen. Sie ordnen und vermischen neu; ein assoziatives Spiel, welches neue Bedeutungen und Möglichkeiten aus alltäglichen Bildern kreiert und dabei Raum schafft für den Aufstieg des „ dunklen Unbekannten “ an die Oberfläche. Genau wie der Maurer, der Ziegel für den Bau einer Mauer setzt, konzentrieren sich die beiden Künstler auf das Legen von Schatten für die Anfertigung ihrer Bilder.

In ihren Kunstwerken legen Stewart und Tauschke emotionale und kompositorische Schatten. Ihr Gebrauch von dunklen und vibrierenden Tönen erlaubt den beiden Künstlern, das Konzept von ‚Schattenschichten‘ zu erforschen. Ihre Kunstwerke repräsentieren Zeitalter, die zwischen futuristischen Visionen, historischer Sehnsucht und unserem zeitgenössisches Zeitalter schwanken. Ihre Bilder sind zusammengesetzt, manipuliert, gelöscht und konzentrieren sich vorherrschend auf die Beziehung der Figuren innerhalb der heimlichen fiktionalen Landschaften.Für Lisa Stewart sind ihre Collagen konzeptionelle Kartographie, womit sie die unterbewussten Symbole als eine Methode zur Dekodierung untersucht. Vom geheimen Bereich ihres Verstandes gezeichnet, laden Stewarts Collagen den Betrachter zum Eintreten in die Spalten ihres Bewusstseins ein. Stewarts Bilder sind Traumräume und fangen Risse der Realität ein. Ihre Bilder sind geheimnisvoll und repräsentieren ihre eigenen Vorstellungen der Realität – Neuordnung der Fragmente der Vergangenheit, um über mögliche Zukunften nachdenken zu können. Ihre letzten Arbeiten kreieren visuelle Metaphern, welche das nicht fassbare Innere des Geistes zu begreifen versuchen. Besonders interessieren Stewart die Bilder, welche sich nicht an der Stirnwand ihres Geistes befinden, sondern sich tief versteckt inmitten von Schatten und verborgenen Spuren ihrer Gedanken und Sehnsüchte befinden.Cameron Tauschkes Bilder nutzen Schichten von Collagen, Zeichnungen und Malereien. In seiner Serie „ Gothic Fingers “ erkundet er filmische Posterqualitäten eines Films, der nicht existiert. Die Collagen und Zeichnungen von Tauschke konzentrieren sich auf zersplitterte Erzählungen, welche zum Mittelalter zurückreisen, wo Marktszenen, Henker, Berggipfel, Nebel, mittelalterliche Architektur und Charaktere ihre Rollen ausleben, um Schichten von Zeiträumen und emotionalen Bereichen repräsentieren zu können. Zentral in Tauschkes „Gothic Fingers“ ist der Schwerpunkt auf Kontraste – intensive Farbtöne gegen schwarz und grau, organische gegen geometrische Formen, sowieso Kontraste der mittelalterlichen Epoche werden der zeitgenössische Realität entgegengesetzt.Stewart und Tauschke decken Blätter, Scheiben und Ebenen von Bildern auf, nutzen Töne von Nacht,Schatten und Schemen in der Fiktionalisierung und Erforschung bildhafter Realität.

Falco Sternburg, März 2016

The performative body in conceptual construction - LAN Hungh – 26.03-15.04.2016

„Ghosts in the mirror“, Lan Hungh, digital print with live installation, 2011

The performative body in conceptual construction

 

 

LAN Hungh - Ausstellung und Perfomance

 

Eröffnung: 25. März 2016, 19.30 Uhr

 

26. März, 14 -16 Uhr

28. März – 15. April 2016, nach Veinbarung

Abschluss mit Performance: 15. April 2016, 19.30 Uhr   

 

 

Critical about the art system and its conventions Lan Hungh has chosen a very open discipline: performance art. No role-playing here. His physical presence and his perception of actuality and the local and global contexts where he lives are the subject itself. His actions – a mix of nonsense and intelligibility based on a universal and natural grammar and inspired by daily life – engage an exchange at eye level with the public. Like a contemporary Diogenes looking for the honest man Lan Hungh praises nature, purity and freedom. Can art change the world? Regardless of the response: it is important to formulate thought-provoking questions. (T. D.)  

 

 

LAN Hungh is a mix-media artist who works with performance, video, music and installation, through which he demonstrates a passion for psychology and body works, often subjected to definition changes by language and structures based actions. In the process of research and development, Hungh often involve himself in architecture and environmental context, and his works show a commitment to an erotism and body-politic in conceptualizing of art.  

 

Born in Taipei, Taiwan, LAN Hungh studied at the University of Art in Taiwan and the National Conservatory in France, and is currently working as curator in MPA-B (Month of performance Art Berlin), founding member and president of APA-B (association for performance art in Berlin), art director of stattberlin gallery and Gallery-33 in Berlin. His publications include music composing in Chinese contemporary poetry audio book ““Schmetterlinge auf der Windschutzscheibe” (2009), RPLCMNT by Savvy Contemporary (2010), catalogue “Parenthesisspaceparenthesis” edition 0 and 1(2012 and 2013).

Souls which are one shall meet – 13.-26.02.2016

Jieyu’s debutante, Peng Yun, 2013 / 05’04″/16:9

Souls which are one shall meet

Videos von Peng Yun und José Drummond

 

Eröffnung: 13. Februar, 20 Uhr

bis 26. Februar nach Vereinbarung

tactileBOSCH Berlin: black + blue – 30.10.-21.11.2015

tactileBOSCH Berlin: black + blue

Finissage mit Performances: 21.11., 19 Uhr

 

Gruppenausstellung mit Künstlern aus Wales

 

30.10.-21.11.2015

Sa, 15-18 Uhr und nach Vereinbarung

 

Eröffnung mit Performances: 30.10., 19 Uhr

 

 

 

 

Fragments For A City In Ruins, Sara Rees, 2015

Collateral Drawing – 28.09.-17.10.2015

 

COLLATERAL DRAWING

 

Artists Anonymous | Claudia Carr | Gordon Cheung | Bella Easton | Luke Gottelier | Thoralf Knobloch| Marta Marce | Simon Mullan | Sinta Werner | Mark Titchner

 

kuratiert von Bella Easton & Paul Carey-Kent

 

 

Eröffnung:

Freitag, 25. September 2015 um 19 Uhr

 

26./27.09.2015, 15 – 18 Uhr

 

28.09. – 17.10.2015

Sa, 15 – 18 Uhr und

nach Vereinbarung

 

* * *

 

Hinter einem Kunstwerk steckt mehr als seine endgültige Gestalt. Ausstellungen konzentrieren sich jedoch – manchmal noch unter Einbeziehung vorbereitender Studien als ‚Vorstufe’ – gerade auf dieses. Bei der Entstehung eines Kunstwerks kann es aber eine Vielzahl von Nebenprodukten geben – das ist das Thema von Collateral Drawing. Das können Formen wie Bühnenbilder, Modelle oder auch Konstruktionen, welche die eigentliche Arbeit erleichtern sollten, sein. Oder die Wiederaufnahme einer früheren Arbeit für eine neue, verschiedene Arten der Wiederverwendung einer Methode oder auch Spuren, die sich  glücklicherweise, aber mit einer nicht zufälligen Logik, aus der Herstellung selbst ergeben. Jeder Künstler hat seine eigene Arbeitsmethode, die Spuren auf seinen Atelierflächen  hinterlässt: Tropfen, Kratzen, Kleben, Schneiden, Radieren, Wischen, Hämmern – all das sind sich wiederholende und normalerweise unbeachtete Vorgänge während des Zeichen-Prozesses. Wand, Boden oder Tisch dienen als Ausgangsoberfläche und halten diese ständigen Handlungen fest, die der Künstler gewohnheitsmäßig ausführt. Die ‚Überbleibsel’ der Methode sind bekannt und werden in der Tätigkeit eines Künstlers oft als selbstverständlich angesehen. Selten werden sie öffentlich ausgestellt. Diese Flächen – Bestandteil und Erweiterung des Malvorgangs –, werden dann weggeworfen oder von der auf ihnen entstandenen Arbeit getrennt. Sie besitzen jedoch ihre eigene Faszination: nicht nur als Dokumentation des kreativen Prozesses des Künstlers, sondern auch als ein informativer Einblick in das Verhältnis zwischen Unterbewusstem und Bewusstem in der Malpraxis des Künstlers. Collateral Drawing Berlin untersucht am Werk von zehn Künstlern mit London- und Berlin-Bezug das Verhältnis zwischen den fertigen Arbeiten und den ‚nebenbei’ entstandenen Zeichnungen, die in diese eingegangen oder aus ihrem Entstehungsprozess hervorgegangen sind. Die Kuratoren wandten sich sechs Monate vorher an die Künstler und baten sie, die Begleitelemente einer neuen Arbeit aufzubewahren. Unter anderem wurde ein Teil des Ateliers durch eine speziell angefertigte, zunächst leere Fläche abgetrennt, die dann dazu benutzt werden konnte, die unterbewussten Handlungen der Künstler bei ihrem täglichen Schaffen zu dokumentieren. Diese Flächen wurden dann aus dem Atelier entfernt, um sie nun – zusammen mit einem Kunstwerk, das der Künstler in diesem Zeitraum auf ihnen hergestellt hat – auszustellen. Die Reihe „Collateral Drawing“ wurde im Februar 2014 am Plymouth College of Art  ins Leben gerufen, danach folgte eine englisch-griechische Zusammenarbeit von sechs Künstlern – drei aus jedem Land – in Athen im Mai 2014. Mit Unterstützung des Plymouth College of Art

RECRUITMENT for BIG OWL – 28.08.-20.09.2015

 

RECRUITMENT for BIG OWL

 

Dirk van Lieshout & Klara Adam

Kurator: Hans Kuiper und Tiny Domingos

 

Eröffnung: 28. August um 19 Uhr

 

Ausstellung und Aktion: 29.8.-20.09.2015

nach Vereinbarung

zur Berlin Art Week: 17.-20.09.2015, 14-18 Uhr

 

 

„Du siehst doch die Welt nur als kleine Bakterie

im Mund des Krokodils.

Im Mund, im Mund, im Mund des Krokodils

liegt der Ort der Geschmeidigkeit!

 

Mit viel Luft und Hab Gut,

sind wir dabei!

Wir sind dabei!

Campaigner Oxygenenergizer

 

LIVE ON BED

Es ist wieder einmal so weit, Samstagnacht ist Filmabend: Die acht Rekruten der ENTITY DEFENCE PEOPLE sehen sich wie immer den gleichen Film an: „ MANÖVER – LITTLE OWL“.

Lieblingsszenen werden zurückgespult und abwechselnd darf jede Entität Hits von Platte zu ausgewählten Szenen im Film abfeuern.

Nach bestandener Ausmusterung wird jeder Freiwillige in die Truppe aufgenommen, darf das Gemeinschaftszimmer betreten und wird dort mit einem Geschenk willkommen geheißen.

Für die anderen bleibt die Sicht von der Straße, durch den Filter aus über 3000 Eicheln nicht ganz versperrt.

 

On Video

Ursprünglich als Improvisationswanderung für Manager gedacht, stürzen sich in MANÖVER – LITTEL OWL, aus Ermangelung an Managern, neun herausragende Performancekünstler dem mythologischem Weltuntergang entgegen.

Singen, Poetisieren, Tanzen und Streicheln sind die schweren Geschütze der ENTITY DEFENCE PEOPLE. In der weiten und menschenleeren Landschaft der Ruppiner Schweiz findet die Einheit aus der Vielzahl die idealen Bedingungen um scharfe Munition zu testen.

Truppenbewegung, das Einfangen poetischer Schwingung, Hinterschleichung von Bienenstöcken und gemeinsames Atmen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Übungskatalog.

 

TOGETHER

Live Performance und Video entsprechen einer endothermen Reaktion. Hierbei entsteht Energie nur solange wie Energie von Außen, hier durch das Mitwirken weiterer Künstler, zugeführt wird.

Der Vorteil: das Endprodukt hat einen höheren Energiegehalt als der Ausgangsstoff!

LiQuiflux (Klara Adam und Dirk van Lieshout) lädt ein die endotherme Reaktion weiter voranzutreiben.

 

LiQuiflux bedankt sich bei den ENTITY DEFENCE PEOPLE of

 

 

ZERMÜTZEL ART ASHRAM 2015!

 

TURTLE: Faye Formisano, Daniel Lergon

MR. CROCODILE: Markus Zimmermann, Daniel Lergon

PLANKTON: Martin Schepers

OXYGENENERGIZER: Sonja Gerdes

MR. PLANT: Florian Dietrich

THE WOODPECKER: Dirk Van Lieshout

MAGIC HORSE: Klara Adam

CRYSTAL: Marion Orfila

LICHT: Faye Formisano

DER KAMERAMANN: David von der Stein

 

Memories of the Digital Age – 29.05.-20.06.2015


Memories of the Digital Age

 

Eröffnung am 29. Mai 2015 um 19 Uhr

bis 20. Juni 2015 nach Vereinbarung

Koloniewochenende: FR 19-22 Uhr

SA 15-18 Uhr

 

 

 

Die Ausstellung Memories of the Digital Age zeigt Bilder der Maler Arnout Killian (Niederlande), John Hodany (USA) und Julia Münstermann (Deutschland). Der Titel bezieht sich darauf, wie ein möglicher Rückblick auf unser digitales Zeitalter aussehen könnte. Die Bilder setzen sich einerseits mit der Bildlichkeit des Digitalen auseinander und hinterfragen durch ihre tatsächliche Präsenz und Materialität gleichzeitig die Immaterialität des Digitalen.

 

Killian, Hodany und Münstermann sind drei Maler, deren Arbeiten sich auf unterschiedliche Weise inhaltlich und formal, im Umgang mit Abstraktion, durch Licht und Struktur, berühren. Die Arbeiten bewegen sich, jede auf ihre Art, an der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration. In Killians Bilder stellen Leuchtdioden von Bildschirmen oder Wandteppichen die Referenz zur abstrakten Malerei dar, während bei Münstermann Stadtlandschaften zu abstrakten Farbräumen werden. In Hodanys Arbeiten wiederum sind den Landschaften, die oftmals an der Schnittstelle von Natürlichkeit und Künstlichkeit liegen, sehr spezifische geometrische Muster unterlegt. Bei allen Arbeiten spielt zudem die Struktur eine wichtige Rolle. Zum Beispiel stellt Killian die haptische Materialität eines geknüpften Teppichs in einer vibrierenden optisch-illusionistischen Art dar. Im Gegensatz dazu lässt Münstermann die Struktur der rauen Leinwand durch den Farbauftrag und die Pigmente sichtbar werden, während Hodanys Arbeiten auf Papier in Hinblick auf ihre Struktur wiederum an Gobelins oder Quilts denken lassen.

Die Künstler schöpfen ihre Inspiration aus der realen Welt, wobei auch digitale und mediale Aspekte einbezogen werden. In diesem Zusammenhang finden sich Farbverläufe und Abstufungen des Lichtes, die auf die veränderte Wahrnehmung von Licht in Film, Fotographie und Animation Bezug nehmen. Sieht man bei Münstermann die horizontalen und vertikalen Linien der Leinwand und die unterschiedlich durchscheinenden Farben, könnte man an das Flimmern eines Bildschirms denken. Bei Killian scheinen die Teppiche an eine primitive Art von Pixeln zu erinnern. Hodanys Arbeit mit ihren Segmentierungen und Wiederholungen verweist auf Techniken des Filmschnittes.

Die Faszination für Science Fiction und die Atmosphäre einer anderen, fremden Welt ist in den Arbeiten verschiedentlich erkennbar – bei Hodany und Münstermann durch die Abwesenheit der menschlichen Figur und oftmals die Farbwahl suggeriert. Bei Killian ist es die Künstlichkeit und die Motivwahl, welche häufig auf als übriggeblieben erscheinende Artefakte fällt, die Fremdheit erzeugen. Seine im realistischen Stil gemalten Arbeiten von Teppichen, Bildschirmen oder Büroeinrichtungen erzeugen eine Spannung zwischen der einerseits verführerischen Schönheit der taktilen Oberfläche und dem Unbehagen einer banalen Alltagswelt. Münstermann bezieht ihre Inspiration ursprünglich aus dem urbanen Raum oder dem entfernten Blick darauf. Es ist vorwiegend die Stadt bei Nacht mit ihrem künstlichen Licht, die die Grenzen zwischen Realität und Imagination verschwimmen lässt. Durch den Malprozess, die Reduktion auf Farbe, Licht und Raum bleiben jedoch nicht mehr viele Anhaltspunkte, eher Erinnerungen – vielmehr die Idee von Nacht mit ihrer verführerischen und ungewissen Seite. Hodanys Arbeiten setzen sich mit dem stetigen Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Lebenswelten, Lebewesen, Objekten und Mikrokosmen auseinander und zwar indem innerhalb eines jeweiligen Bildes Bewegung suggeriert wird. Durch spezifische Techniken wie die Entwicklung von Mustern, Reihungen oder das Herauslösen und Wiedereinsetzen einzelner Segmente, was in gewisser Weise an „copy and paste“-Methoden erinnert, kreiert Hodany den Effekt eines Kontinuums und damit den Anschein von Animation innerhalb seiner Bilder.

In den Arbeiten von Hodany, Killian und Münstermann scheint es durch das Materielle und Handgemachte der Malerei zu einer Art „Re-Analogisierung” der digitalen Medien und der virtuellen Welt zu kommen. Es sind analoge malerische Räume, die die Allgegenwärtigkeit der digitalen Welt einbeziehen.

Flaggen der Welt – 24.04.-22.05.2015

Flaggen der Welt – Joao Felino

 

Eröffnung am 24. April 2015 um 19 Uhr

 

Koloniewochenende:

FR 19-22 Uhr

SA 15-18 Uhr

bis 22. Mai 2015 nach Vereinbarung

Susana holding USA flag; Flags of the World, Action, MUDE – Museu do Design e da Moda / Design and Fashion Museum, Lisboa, Set 1, 2014

scatter – 31.01.-28.02.2015

 

scatter

 

Ronald de Bloeme, Anja Gerecke, Tim Stapel

Malerei

 

Eröffnung am 30.01.2015

Ausstellungsdauer: 31.01. - 28.02.2015

Öffnungszeiten nach Vereinbarung

 

In der Gruppenausstellung „scatter“ zeigen die Berliner Künstler Ronald de Bloeme, Anja Gerecke und Tim Stapel in den Räumen von rosalux Malerei auf Leinwand und raumbezogene Malerei, die für den Ort entworfenen wird. Geometrische Raster, Formen und Fragmente aus dem täglichen Leben finden in der Malerei ebenso Verwendung, wie die Bedingungen der räumlichen Gegebenheiten: Licht, Wege und Proportionen.

 

Ronald de Bloemes Malereien kann man mit „Komposition ist Wille zur Kommunikation“ zusammen fassen. Genau dieser Wille steht im Zentrum seiner Untersuchungen und Überlegungen über die Natur visueller alltäglicher Kommunikationssysteme, wie z.B. Zigarettenverpackungen, U-Bahnpläne oder Schnittmuster. Tim Stapel überträgt ein geometrisches Raster als Wandarbeit direkt auf die gestaffelte Ausstellungswand. „Der Anfang meiner Strukturen bleibt in ihrer kleinsten Einheit stets eindeutig. Auch leiten sie sich im Besonderen aus ihrer Begrenzung ab.“

Anja Gerecke erweitert die vorhandene Architektur durch temporäre Einbauten aus leichtem Baumaterial und sich überlagernde Farbflächen. Mit minimalistischen Eingriffen schafft sie ein Bild, dessen Grenzen sich auflösen und fliessend in die reale Architektur übergehen.

 

 

SALON HANSA: "viel ARBEIT_wenig Rot" – 30.11.14-11.01.15

 

SALON HANSA goes ROSALUX @ BERLIN : "viel ARBEIT_wenig Rot"

 

Eröffnung am 29.11.2014, 19 Uhr

30.11.14 - 11.01.15

Geöffnet nach Vereinbarung

 

 

Künstler: Minor Alexander, Alexandra Baumgartner, Arno Bojak, Sascha Boldt, Saskia Buwert, Frank Diersch, Tiny Domingos, Thomas Draschan, Galya Feierman, Isa Genzken, Reinhold Gottwald, Agnes Grambow, Marc Groeszer, Roey Heifetz, Alexander Iskin, Franzi Klotz, Ludwig Kreutzer, Viktor Kudryashov, William Minke, Ingo Mittelstaedt, Oliver O. Rednitz, Lea Pagenkemper, Otto Piene, Manfred Peckl, Eva Raeder, Maike Sander, Moritz Schleime, Ann Schomburg, Pola Sieverding, Alexander Skorobogatov, Jonny Star, Kata Unger, Sador Weinsclucker, Claudio Wichert, Hansa Wißkirchen, Marcus Wittmers, Micha Wutz

 

www.hansa-wisskirchen.de

 

 

Schnee/302 – 31.10.2014

 

Videoscreening : 31.10.2014, 19-22 Uhr

 

Karen Packebusch , 1981 in Dresden geboren. 2006-2014 Studium der Bildenden Künste und Meisterschülerstudium in Dresden, Leeds und Zürich. Lebt und arbeitet in Berlin, Dresden und Recife (Brasilien).

 

Die Künstlerin interessiert sich vor allem für Momente an unterschiedlichen Orten und Gebäuden: durch die Beschäftigung mit deren Geschichte und Architektur entstehen Konzepte, deren inhaltliche Richtung das Medium bestimmen. So alternieren ihre Arbeiten zwischen Installation, Video, Photographie und Performance.

 

 

MAP ART – 05.-26.09.2014

MAP ART – SYMBIOSE DER KULTUREN

Zeitgenössische brasilianische Kunst in Deutschland

 

4. – 26. September 2014

Do. – Sa. 15 – 18 Uhr

(und nach Vereinbarung)

 

Finissage am 26. September um 20 Uhr mit Performance by Lisa Simpson, Agente Costura um 20.30 Uhr

 

Eröffnung am 4. September um 20.30 Uhr

 

 

Die Ausstellung MAP ART präsentiert eine Auswahl von zeitgenössischen brasilianischen Künstlern, die in Deutschland leben. Sie gehören verschiedenen Generationen an, die hier schon seit Jahrzehnten leben oder sich erst vor kurzer Zeit für Deutschland als neue Wahlheimat entschieden haben. Für diese Protagonisten des brasilianisch-deutschen Kulturaustausches spielt ihre Herkunft ebenso wie ihr Wohnort eine wichtige Rolle für die künstlerische Produktion. Eigene Recherchen, Bezüge und Tätigkeiten prägen maßgeblich deren künstlerisches Schaffen. Zu den ausgestellten Künstlern zählen u.a. Alex Flemming, Cesar Meneghetti, Cristina Barroso, Eliane Paulino, Elizabeth Dorazio, Heloisa Corrêa Eickhoff, Isabelle Borges, José De Quadros, José Gomes, Luzia Simons, Lisa Simpson, Monica Rizzolli, Rosilene Luduvico e Tiago Romagnani Silveira. Die jeweils eigene Sprache der Teilnehmer zeigt sich in den ausgestellten Werken aus verschiedenen Genres wie Malerei, Zeichnung, Installations-, Video- und Objektkunst.

 

Die Erfahrung des Zusammenlebens – die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Symbiose – zeigt uns, dass Kultur mehr ist als nur die stereotypen Eigenschaften einer Nationalität. Kultur beschränkt sich nicht auf eine feste nationale Herkunft. Kultur ist lebendig und fließend, sie gedeiht inmitten von Lebensbedingungen und Lebenserfahrungen. Kultur ist einzigartig, durch die Individualität des Lebens geformt. So wird sie zu einem Teil der Identität. Die Symbiose der Kulturen ermöglicht es, das Beste davon abzuschöpfen, innerhalb eines organischen Beziehungsgefüges mit deutlichen Einflusssphären. Sie erlaubt uns, eine reichhaltigere und vernetzte Identität zu formen und uns immer wieder neu zu erfinden.

 

Als Symbiose betrachtet, ermöglicht uns die Metamorphose unserer kulturellen Wahrnehmung, die kulturelle Entfaltung als Teil eines natürlichen Prozesses zu verstehen und entsprechend auch die menschlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu begreifen. Dieser Prozess ist von der Umwelt und dem Miteinander nicht zu trennen. Die Bedeutung dieser kulturellen Symbiose kommt in den Arbeiten der präsentierten brasilianischen Künstler deutlich zum Ausdruck.

 

Nachdem die ganze öffentliche Aufmerksamkeit auf die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gerichtet war, kehren wir mit der Ausstellung zu brasilianischer Kunst in Deutschland zur Realität des alltäglichen Lebens zurück, das einzelne Individuen gestalten. Wir wollen den kreativen Stimmen der zeitgenössischen brasilianischen Künstler Raum geben, die sich der Verantwortung stellen, das Universum facettenreich zu gestalten.

 

Kuratorin: Tereza de Arruda

Konzept und Koordination: Andressa Schröder

 

Parallel zur Ausstellung und zur Dokumentation wird ein Dokumentarfilm gezeigt, der die brasilianischen KünstlerInnen in Deutschland präsentiert.

Regie: Andressa Schröder / Kamera: Benedikt Bode / Schnitt: Fernando Favero

 

 

Zeitgleich in der Brasilianischen Botschaft in Berlin

Mo. – Fr. 9 – 18 Uhr

 

 

 

 

 

Gefördert durch:                       

                     

 

NOWADAYS, Tiago Batista – 19.7.-30.8.2014

NOWADAYS

Tiago Batista

19. Juli - 30. August 2014, nach Vereinbarung

 

Nowadays, technology occupies a central place in our culture, particularly present in the way we communicate with each other, reaching thus new dimensions of relationship and life, autonomous of the sphere of tangible. Many try to fit in and identify with these new dimensions, penchant is essentially communicative content, either through the use of pseudo-personalized social networks or electronic gadgets, celebrating, or simply accepting the new representations of life in society through electronic means.

The works that comprise this exhibition serve as testimony to this new reality, and with opposite sign, in the sense that confront the viewer by virtue of its tangibility, and have their starting point in an individual way of looking at these matters, contrary thus, the behavior of the new standard recurring preformatted communication dimensions.

 

Tiago Batista (Lisbon 1967).

Attended the Lisbon College of Arts where he finished the course in Plastic Arts/Painting. 2011, Master’s Degree at the Department of Visual Arts of the University of Lisbon.

Founded the group Authors in Movement with Peter Cabral-Santo, Paul Carmona and José Quaresma, which produced and curated several exhibitions in the nineties, among those: “Jetlag”, University of Lisbon, “Greenhouse Display”, Greenhouse Lisbon, “X-rated”, Gallery Zé dos Bois, Lisbon.

Several collective exhibitions since the nineties. 2004, individual exhibition “One Week Show”, Sala do Veado, National Museum of Natural History and Science Lisbon. 2007, intervention “War/Work” in the context of Art Building.

Teaches Visual Art at the University of the Algarve.

SUBTERRANEANS – 07.-28.06.2014

Sam Melser, Study for Biosphere,2014, Oil on canvas, 95x150cm

 

 

 

SUBTERRANEANS

eine gemeinsame Ausstellung von Sam Melser (NZ) und Cameron Tauschke (AUS),

inspiriert von David Bowie, welche die Ruinen der Amnesie erkundet

 

FINISSAGE: Freitag, 27. Juni , 19 - 22 Uhr

 

7. - 28. Juni 2014

Freitag & Samstag, 15 - 18 Uhr

Eröffnung am 7. Juni um 16 Uhr

 

Subterraneans ist die zweite gemeinsame Ausstellung von Sam Melser und Cameron Tauschke, inspiriert von ‘ Low‘, ein experimentellen Album von David Bowie erschienen in 1977. Tauschke und Melser reinterpretieren diese Arbeit, indem sie neue Wege erforschen.

Subterraneans ist für dieses zwei Künstler aus Neuseeland und Australien viel mehr als ein im Untergrund-Sein, es ist eine Methode, um historische Gegenüberstellungen freizulegen.

Für Bowie steht Subterraneans für das auferlegte Schweigen und die Isolation der Menschen aus Ostberlin während des Kalten Krieges. Tauschkes Bilder enthalten zum Teil Verweise auf die DDR und sowjetische Architektur. Er schafft Räume, die seltsam vertraut, nostalgisch, jedoch gelegentlich auch einsam sind. Auch Melser kombiniert verschiedene historische Zeitlichkeiten und lässt einen anachronistischen Zeitstrahl entstehen - eine ‘ Mindmap‘ von organischen und prähistorischen Strukturen, eine Höhle der ‘Interkonnektivität‘.

Die Texte und musikalischen ‘Soundscapes ‘ des Liedes Subterraneans von Bowie sind experimentell, entsprechen aber auch der ‘Cut up‘ Technik von Schriftsteller William S. Burroughs, für die Bowie große Bewunderung empfand. Die traditionelle Popsongstruktur der siebziger Jahre langweilte Bowie, also suchte er nach unkonventionellen Schreibmethoden.

Beide Künstler, Tauschke und Melser, verwenden Collagetechniken in ihrer Kunst, was die entstehenden Bilder fragmentiert und eine niemals endende Meta – Erzählung erschafft. Dieses Verfahren ist eines der ‘Dekontextualisierung‘, wobei Bilder und Texte ihrem ursprünglichen Kontext entnommen und rekonstruiert bzw. rekontextualisiert werden.

In einem Spiel gegen die Amnesie schaffen beide Künstler Erinnerungen, Aussichten oder Retrospektiven und verarbeiten so die Atmosphäre, die Bowie und andere Vergangenheits-, Gegenwarts-, und Zukunfts-‘Helden‘ geschaffen haben.

Tauschke wird eine Serie von Malereien und Collagen auf Papier ausstellen, Melser eine multi-mediale, noch im Entstehen begriffene Kunstinstallation, die in einer Dunkelkammer präsentiert wird.

 

Falco Sternburg, Berlin April 2014 

 

Betrachtungen zu Kunst und Literatur – 22.02.-22.03.2014

Kostas Bassanos, , “True places never are”, 2013

Betrachtungen zu Kunst und Literatur

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit  Lo and Behold (www.loandbehold.gr)

 

Eröffnung: 22. Februar 2014, 19 Uhr

Dauer: 22.02.-22.03.2014

Öffnungszeiten: Donnerstag-Samstag, 15-18 Uhr und nach Vereinbarung

 

Kuratorinnen: Artemis Potamianou, Thalia Vrachopoulos

Künstler:Rebecca Agnes, Giorgos Papadatos, Isabel Baraona, Christina Mitrentse, Artemis Potamianou, Richard Humann, Nikos Papadimitriou, Meg Hitchcock, Kostas Bassanos, Renee Magnanti, Maria Ikonomopoulou, Tiny Domingos, Barbara Knight, Cris Giannakos, Imni Lee, Robert C. Morgan

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog auf Deutsch, Englisch und Griechisch.

 

 

Die hinsichtlich Zweck und Ziel enge, wechselseitige und facettenreiche Beziehung zwischen bildender Kunst und Literatur ist bestimmt durch eine dynamische Interaktion, die seit Jahrhunderten andauert und ein beliebtes Gebiet der Kunstgeschichte ist, das – je nach Ausgangspunkt des Forschers – mit unterschiedlichen Herangehensweisen untersucht wird.

Selbst wenn man einem solchen Ansatz nicht folgt, kommt man kaum umhin, die Gemeinsamkeit, die parallele Interpretation historischer Realität und die Interaktion zwischen diesen so unterschiedlichen Gebieten des künstlerischen Schaffens wahrzunehmen, bis hin zu dem Punkt, an dem sie mehr als nur Stimuli und Inspirationsquelle füreinander sind, weil ihre Grenzen im Werk bestimmter Künstler aufgehoben werden.

Die unterschiedlichen Rollen aber auch die gegenseitigen Beeinflussung von Literatur und bildender Kunst machen dies zu einem typischen Beispiel der Entwicklung einer produktiven symbiotischen Beziehung. Obwohl sie sich in ihrem Wesen und ihren Ausdrucksmitteln unterscheiden, folgt ihr schöpferischer Prozess vergleichbaren Prinzipien und erfüllt ähnliche Bedürfnisse, und bietet damit dabei neue Wege und Möglichkeiten des Diskurses über die individuellen Eigenschaften von Bildern und Sprache und darüber hinaus.

EYES ON, EYES OFF – 28.09.-26.10.2013

EYES ON, EYES OFF

 

Seet van Hout (NL), Chika Takabayashi (JP), Anina Brisolla (D)

 

September 28 – October 26

on Saturdays, 3 – 6 pm and by appointment

 

Opening: September 27, 7 – 9pm

Artist Talk: October 25, 7pm

Faceandbookme / Beyoncé 4,95 – 31.08.-21.09.2013

 

 

Kerstin Weichsel

 

Video premiere, photo exhibition & info lounge

 

August 31 – September 21

Saturday 3 – 6  pm and by appointment

 

During the Berlin Art Week: September 19 / 20 / 21,   3 – 6 pm

New blogs:

www.beyonce495.tumblr.com

www.faceandbookme.tumblr.com

 

also as well although nonetheless still tomorrow today not again always farther higher just next door the most beautiful and bang do it once more hey presto up up and away (FACEANDBOOKME)

 

 

(CON)TEMPORARY SPACE-TIME AT ROSALUX – 11.-31.05.2013

May 11 – 31, 2013

 

(CON)TEMPORARY SPACE-TIME AT ROSALUX

 

Exhibition curated by LAN Hungh, Yun-Ting Hung & I-chen Tsou

The exhibition intends to present the diverse relationships between body and religious, Zen, civilisation, nature, social interaction and confronting repression and additionally shows how Taiwanese performance/action artists grow a unique performance/act art contextual brook with historical torrent.

(Photo: Kao Jun-Hong)

 

SAVE THE DATE: 31.05, 5-10 pm: LIVE PERFORMANCE AND CLOSING EVENT with:

Kao Jun-Hong, Lin Chi-Wei, Tang Huang-Chen + others

 

Exceptionally the show will also be open on Saturday June 1. 2-6pm

rosalux

Wriezener Str.12

13359 Berlin

 

0171.8359147

contact@rosalux.com

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Branchings / Verzweigungen – 04.05.2013

árvore jacente I

SAVE THE DATE: Saturday, May 4, 7 pm

 

Artist Talk with Uwe Poth, Pedro Calapez and Christoph Both-Asmus

 

Closing event (until 9.30 pm)

 

Opening times: Thursday to Saturday, 3 to 6 pm

(and by appointment)

The exhibition “Branchings / Verzweigungen” brings together three artists who are all addressing the theme of the tree, in particular its branches and the spaces they enclose. Each artist approaches the theme in a very personal way. Uwe Poth is interested in the relationship between the tree and urban space. Pedro Calapez focuses on a reclining tree whose branches are touched by a breeze, suggesting a new cycle of life. Christoph Both-Asmus climbs to the highest and slenderest branches of a tree, venturing into the border-zone between Heaven and Earth. To invoke and observe nature is also to investigate our place and our role in it, to reconcile ourselves with our environment, with others and – why not? – with ourselves.

Die Ausstellung „Branchings / Verzweigungen“  zeigt Arbeiten dreier Künstler, die sich – jeder von ihnen auf sehr persönliche Art und Weise – mit dem Thema des Baums, seinen Verzweigungen und dem Raum, den diese begrenzen, beschäftigen.  Uwe Poth interessiert der Baum im Verhältnis zum urbanen Raum. Pedro Calapez widmet sich in seiner Arbeit einem umgestürzten Baum, durch dessen Zweige ein Windhauch, der Neuanfang verspricht, weht. Christoph Both-Asmus erklimmt die höchsten und dünnsten Äste der Bäume – eine Art Grenzerfahrung zwischen Himmel und Erde.

Sich der Natur zu erinnern und sie zu betrachten, heißt auch, sich unseren Platz und unsere Rolle zu vergegenwärtigen, uns mit unserer Umgebung zu versöhnen, mit den Anderen und – warum nicht… mit uns selbst.

(rosalux)

 

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t.domingos@rosalux.com

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Ansprechpartner

Tiny Domingos

Jaecki Lindenau

PROJECTEDSPACE - AREASHAPE – 24.03.2013

PROJECTEDSPACE - AREASHAPE

 

A meeting point between art, architecture and daily life

Project conception: Tiny Domingos

until March 24, Thu-Sat 3-6 pm

 

web: www.areashape.tumblr.com

 

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Über rosalux

rosalux -  the Berlin-based art office (now active in Wedding) was first located near Brunnenstraße in Berlin-Mitte. The private initiative is named after the Rosa-Luxemburg-Platz, an urban interface between two creative districts of Berlin, Mitte and Prenzlauer Berg. rosalux exhibits works of conceptual and performance artists who have not had the opportunity to present themselves in Berlin so far, projects rarely seen in commercial galleries, because they are at the intersection of design and politics, arts and dance/theatre/music. It is the basic aim of rosalux to work in a concrete manner, thus questioning the conventions of the art market and also individual artistic practice. The merits of the city of Berlin, such as urban space and a curious public, have induced us to take our destinies into our own hands. It is the aim of our exhibition projects to initiate a process of reflection and an open dialogue with the artists. At the beginning of the project in 1999, rosalux was an internet platform which included an area of art consulting and a production sector for digital art. Here we should mention, among other things, our work for David Hardy, London and Laura Shaeffer, Chicago. Furthermore, at that time we also realized web projects, such as the “Pizza Project” (curated by Jota Castro) for the ZAC Show in the Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris (Museum for Modern Art in Paris).

Over the course of time we have, however, concentrated more and more on exhibitions.

Since the year 2007, in which we resumed our work after a break, rosalux showed the work of more than 90 artists (exhibitions, performances, video screenings, etc.), 18 in individual shows. These were mainly Portuguese artists – a main focus of our work -, since we are of the opinion that the diversity and innovation of Portuguese art has not yet been sufficiently recognized in Germany and internationally.

rosalux is an active member of the Berlin network of independent project spaces:

Netzwerk unabhängiger Projekträume und -initiativen Berlin

 


Tiny Domingos (artist and managing curator) and Jaecki Lindenau (press & communication)

 

 

Kontakt

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