Ansprechpartner
Zorka Lednarova und Pablo Hermann

Der okk/raum29 wird als Atelierfläche, Experimentier- und Ausstellungsraum genutzt und ist eine Plattform die lokalen und internationalen Künstler_innen eine Fläche für ihre künstlerischen Arbeiten im Rahmen des erweiterten Kunstbegriffes bietet.
In regelmäßigen Abständen werden Ausstellungen präsentiert und hierzu werden Kunst- und Kulturschaffende aus verschiedenen Genres vorgestellt. Der Schwerpunkt soll auf der Interdisziplinarität der Kunst liegen.
okk (Organ kritischer Kunst)
„Wir verstehen Kunst als Pflug zur Bearbeitung des gesellschaftspolitischen Ackers im Sinne einer zivilen, autonomen Gesellschaft, gegen reaktionäre Tendenzen wie Rassismus, Militarismus, Sexismus, Dogmata und Faschismus und alle ihre inhumanen Ausdrucksformen!“
Die okk Projektgruppe fokussiert ihre Arbeit auf gesellschaftskritische Kultur.
Kunst mit kulturpolitischen und sozialpolitischen Themen und die Bandbreite an kritischen Ausdrucksweisen soll mobilisiert und gebündelt werden. Angestrebt ist ein Netzwerk, welches es seinen Mitgliedern ermöglicht, den Austausch und die Diskussion im politischen Feld auf Kiezebene, nationaler sowie metanationaler Ebene zu organisieren und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Plattform soll ein Ort des Dialoges sein, welche fachübergreifend neue künstlerische und mediale Ansätze gesellschaftskritischer Kultur organisiert und gleichzeitig ein Tagungs- und Ausstellungsort, zur Publikation und Präsentation der experimentellen Ergebnisse.
Zorka Lednarova
Künstlerin und Ausstellungsmacherin aus Bratislava/Slowakei ist für die Organisation zuständig, sowie für die Vernetzung der okK mit dem osteuropäischen Ausland.
Der Schwerpunkt ihrer künstlerischer Arbeit liegt im Bereich Neue Medien und Bildhauerei. Die geschriebene Sprache is das wichtigste Medium sozialer Organisation. Schriftsysteme als Symbole einer kulturellen Zugehörigkeit innerhalb der politischen Weltkarte, sind das zentrale Element ihres künstlerischen Prozesses.
Pablo Hermann
Der Sozialplastiker, Kontextkünstler, und Aktivist geboren in Guayaquil/Ecuador und überwiegend in Deutschland aufgewachsen, untersucht das Feld der kulturellen und politischen Schnittmengen. Die trennende Linie zwischen Kunst und Politik verschwimmt immer mehr, so dass die Kulturelle und politische Agitation sowie die Vernetzung mit gleichgesinnten Künstlergruppen und Organisationen immer deutlicher die Eckpunkte seiner Arbeit bilden. In einer Zeit gesellschaftlicher Dekadenz und gewaltverherrlichender Expressionen ist es Aufgabe der Kulturschaffenden, für eine pazifistische und basisdemokratische Gesellschaft einzutreten und dieser den diskursiven und metaästhetischen Weg zu ebnen. Kunst muss politisch sein um gesellschaftspolitische Relevanz zu bekommen.
Der Künstler arbeitet in den Feldern der Malerei, Druck, Photographie, Performance & Aktion und im kunsttheoretischen Bereich. Schwerpunktmäßig konzentriert er sich auf die neuen politischen und kulturellen Bewegungen in Bezug auf Bildung, Migration-Integration und Rassismus, zivile Grundrechte und gesellschaftspolitische Partizipation. Er lebt und Arbeitet seit 2004 in Berlin.
Masterarbeit: Kunst und Protest
Metanationale: website
Juan Pablo Arce
Autodidaktischer Performancekünstler, hat Philosophie
und Anthropologie in Cochabamba/Bolivien studiert. Seine Arbeiten
konzentrieren sich auf die experimentelle Kombination von symbolischen
Ritualen und Aktionen, die aus Alltagssituationen stammen. Sie werden
vorgestellt, aktiviert, experimentiert, verwandelt, dekontextualisiert, konfiguriert, umgewandelt und befreit auf der Suche nach einer Dialektik zwischen der Zeit-Raum Situation der Ritualität und den alltäglichen politischen und künstlerischen Aktivitäten. Er lebt und arbeitet seit 2006 in Berlin.
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