okk|raum29

Archäologische Untersuchung zur ostdeutschen Kultur

Robert Wegener

Eröffnung
25.01. 2013 ab 19:30h

Öffnungszeiten
Do. - So. 15.00 - 19.00h
von 25.01.2013 - bis 03.02.2013

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25. Januar - 3. Februar / January 25th - February 3rd

Archäologische Untersuchung zur ostdeutschen Kultur
Robert Wegener

Der Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit bezieht sich
seit 2008 auf die DDR-Kultur, die Vergangenheit und deren
Nachwirken auf die Gegenwart. Dabei ist die Archäologische
Untersuchung zur Ostdeutschen Kultur ein Kunstprojekt,
welches sich vordergründig der Geschichts(re)konstruktion
widmet.
Das Sammeln und Ordnen, Analysieren und Archivieren als
Handeln bestimmen diese Arbeitsweise - eine Form der Spurensicherungen.
In der Präsentation von Fotografien, Fragmenten,
Objekten, bis hin zu ganzen Räumen werden die
vielschichtigen Sinndimensionen und Problemstellungen
gespiegelt, die u.a. in der Geschichtswissenschaft, Museologie
und Philosophie seit den 80er Jahren mit Bezug auf
eine authentische Geschichtsdarstellung diskutiert werden.
Durch wissenschaftliche Methoden der Archäologie wie
Ausgrabung, Datierung, Dokumentation und Archivierung,
die wiederum durch künstlerische Methoden der Manipulation,
absurde Neukombinationen, Isolation oder Nachahmungen
aufgebrochen werden – entsteht ein subversives rereading
von Zeichen, die ihre ursprüngliche Herkunft zwar nicht
verleugnen, aber im neuen Kontext andere Bedeutungsebenen
entfalten und Einsichten vermittelt. Durch einen flexiblen
Umgang mit Relikten und gespeicherten Erinnerungspartikeln
wird eine inhaltlich-formale Neuordnung erreicht. Zwar geordnet
aber letztlich unkommentiert werden die Fundstücke
einer vergangenen Zeit gesammelt und mit neuen Objekten
und/oder Räumen neu kombiniert - zu einer Geschichts(re)
konstruktion.
Die dabei angesprochenen politischen und gesellschaftskritischen
Themen sollen in die Tiefen und Zwiespälte
menschlichen Handels weisen, damit die Arbeiten immer wieder
zur Auseinandersetzung mit der eigenen sozialen Identität
anregen. (Robert Wegener 2010)



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Diese Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Europäische Gesellschaft für Forschung und Kunst (egfk)




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